Bin ich hier
richtig?
Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht, womit ich arbeite. Wenn Sie sich in einem der Bereiche wiedererkennen — oder sich nicht sicher sind — melden Sie sich einfach. Das klären wir im Gespräch.
Für alle Bereiche gilt: In der Regel brauchen Sie eine ärztliche Verordnung. Die Kosten übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen. Gehen Sie zunächst zum Arzt und kommen Sie anschließend zu mir — oder rufen Sie vorher kurz an, wenn Sie unsicher sind.
Stimme
Die Stimme ist das, womit man täglich präsent ist — im Gespräch, am Telefon, im Beruf. Wenn sie anfängt, Probleme zu machen, fällt das schnell auf. Manchmal kommt es schleichend.
- Die Stimme klingt heiser, rau oder belegt — auch ohne Erkältung
- Sie ermüdet schnell, vor allem nach langem Sprechen
- Sie schlägt weg, versagt in bestimmten Situationen
- Sie fühlt sich enger an als früher — weniger tragfähig
- Sprechen kostet Kraft, die es früher nicht gekostet hat
- Lehrerinnen, Erzieher, Pflegepersonal — Berufe mit viel Stimmbelastung
- Menschen nach einer Erkrankung der Stimmlippen
- Wer nach einer OP oder langer Pause die Stimme neu aufbauen möchte
- Kinder mit auffälliger Stimmgebung
- Analyse wie und wo die Stimme erzeugt wird
- Arbeit an Atmung, Körperspannung und Resonanz
- Aufbau von Alltagsstrategien die wirklich funktionieren
- Bei Bedarf Rücksprache mit HNO-Arzt oder Phoniatrie
Sprechen
Sprechen ist mehr als Wörter produzieren — es ist Verbindung. Wenn das nicht mehr flüssig geht, zieht man sich oft zurück. Telefonieren, Präsentieren, einfach plaudern — das alles wird kleiner.
- Stocken, Wiederholen, neu Ansetzen beim Sprechen (Stottern)
- Undeutliche Aussprache, die andere oft nachfragen lässt
- Verlangsamtes oder verwaschenes Sprechen nach neurologischer Erkrankung
- Kinder, die bestimmte Laute nicht bilden können (z. B. "R", "S", "Sch")
- Sprechen kostet Anstrengung, die früher nicht da war
- Kinder ab Kindergartenalter mit Artikulationsproblemen
- Erwachsene die stottern und daran arbeiten möchten
- Menschen nach Schlaganfall oder Hirnverletzung
- Wer nach neurologischer Erkrankung undeutlicher geworden ist
- Analyse der Sprechbewegungen und motorischen Abläufe
- Gezielte Übungen zur Lautbildung oder Sprechflüssigkeit
- Strategien für belastende Alltagssituationen
- Beim Stottern: auch die Einstellung zum Sprechen — nicht nur die Technik
Sprache
Sprache ist nicht dasselbe wie Sprechen. Es geht darum, Gedanken in Worte zu fassen, Sätze zu bilden, Geschriebenes zu verstehen. Das kann auf verschiedenen Ebenen nicht funktionieren — bei Kindern wie bei Erwachsenen.
- Kleinkind spricht deutlich weniger als Gleichaltrige
- Sätze werden nicht vollständig gebildet, Wörter fehlen
- Nach Schlaganfall: Wörter fallen nicht ein, Sprechen strengt stark an
- Lesen und Schreiben fällt trotz normaler Intelligenz schwer (LRS)
- Sprache wird verstanden, aber Antworten kommen nicht heraus
- Kinder mit verzögerter Sprachentwicklung
- Schulkinder mit Lese-Rechtschreibstörung
- Erwachsene nach Schlaganfall oder Hirnverletzung (Aphasie)
- Menschen mit demenziellen Veränderungen
- Gezielter Aufbau von Wortschatz und Satzbau
- Bei Aphasie: Reaktivierung vorhandener Sprachfähigkeiten
- Bei LRS: phonologische Bewusstheit und Schriftsystem verstehen
- Eltern und Angehörige werden — wenn gewünscht — einbezogen
Schlucken
Schlucken passiert hunderte Male am Tag — solange es reibungslos läuft, denkt man nicht daran. Wenn es zum Problem wird, ändert sich vieles: Essen, Trinken, Medikamente nehmen, das gemeinsame Mittagessen.
- Verschlucken beim Essen oder Trinken, häufiges Husten beim Schlucken
- Das Gefühl, dass etwas im Hals steckenbleibt
- Kinder mit Schluckproblemen, Zungenfehllagen oder offenem Mund
- Schluckprobleme nach Schlaganfall, Tumor-OP oder neurologischer Erkrankung
- Kieferorthopädische Begleittherapie (myofunktionelle Störungen)
- Kinder mit Schluck- oder Mundmotorikproblemen
- Erwachsene nach Schlaganfall oder HNO-Eingriff
- Ältere Menschen, bei denen Schlucken unsicherer wird
- Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Parkinson, ALS)
- Analyse der Schluckfunktion — welche Phase ist betroffen?
- Übungen zur Kräftigung und Koordination der Schluckmuskulatur
- Kompensationsstrategien für den Alltag
- Bei schwerer Dysphagie: Zusammenarbeit mit Arzt und Pflege
Besonderer Erfahrungsbereich: Ich habe mehrjährige Erfahrung in der Dysphagie-Behandlung im klinischen Umfeld — einschließlich Trachealkanülenmanagement. Auch komplexe Versorgungssituationen sind mir vertraut.
Atmung
Atmung ist die Basis von allem — Stimme, Sprechen, Konzentration, Körperspannung. Viele Stimmprobleme haben ihren Ursprung nicht in den Stimmlippen, sondern darin, wie jemand atmet. Das ist oft das erste, was wir uns anschauen.
- Kurzatmigkeit beim Sprechen — Sätze werden nicht zu Ende gebracht
- Hochatmung, die Schultern und Nacken anspannt
- Atemprobleme die Stimme und Belastbarkeit einschränken
- Kinder die durch den Mund atmen statt durch die Nase
- Zusammenhang zwischen Atmung und Stimmermüdung
- Menschen mit Stimmermüdung die von der Atmung kommt
- Kinder mit Mundatmung oder myofunktionellen Auffälligkeiten
- Wer nach Erkrankung die Atemkontrolle beim Sprechen neu aufbaut
- Oft als ergänzender Bereich zur Stimm- oder Sprechtherapie
- Analyse des Atemmusters — wie und wohin wird geatmet?
- Aufbau einer tragfähigen Zwerchfellatmung
- Koordination von Atmung und Stimme beim Sprechen
- Körperwahrnehmung und Entspannung als Teil der Arbeit
Kinder, Jugendliche
und Erwachsene.
Wenn die Entwicklung etwas mehr Zeit braucht.
Nicht jede Auffälligkeit ist sofort behandlungsbedürftig. Aber wenn Eltern das Gefühl haben, dass ihr Kind im Vergleich zu Gleichaltrigen auffällig weit zurückliegt — dann ist ein Gespräch sinnvoll.
- Wächst sich das noch raus — oder sollten wir jetzt handeln?
- Ab welchem Alter macht Therapie Sinn?
- Wie erkläre ich meinem Kind was wir hier machen?
Wenn sich etwas verändert hat — oder schon lange stört.
Manche kommen nach einem Ereignis (Schlaganfall, OP, Unfall). Andere haben ein Problem das sie schon lange begleitet und das sie jetzt angehen möchten. Beides ist ein guter Grund.
- Ist es zu spät, um damit noch anzufangen?
- Was kann ich selbst zwischen den Terminen tun?
- Wie lange wird das dauern?
Wenn eine Erkrankung Kommunikation und Schlucken verändert.
Schlaganfall, Parkinson, Demenz, ALS — viele neurologische Erkrankungen betreffen auch Stimme, Sprache oder Schlucken. Hier geht es nicht immer um Heilung, aber immer um Lebensqualität.
- Kann Therapie noch etwas verbessern — oder nur erhalten?
- Wie beziehe ich Angehörige mit ein?
- Was ist realistisch zu erwarten?
Was Sie vorher
wissen sollten.
Verordnung
Sie brauchen in der Regel eine Verordnung vom Arzt — Hausarzt, HNO, Neurologe oder Kinderarzt. Wenn Sie unsicher sind ob Ihr Anliegen dafür ausreicht: einfach anrufen, das klären wir zusammen.
Krankenkassen
Die Kosten werden von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen — bei vorliegender Verordnung. Eine Zuzahlung kann anfallen. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach den genauen Konditionen.
Hausbesuche
In bestimmten Situationen sind Hausbesuche möglich — zum Beispiel wenn der Weg zur Praxis nicht zumutbar ist. Sprechen Sie mich direkt an, wenn das für Sie relevant ist.
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Dann melden Sie sich — telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular.
